Hochschulpolitik

Das AStA-Referat für Hochschulpolitik beschäftigt sich überwiegend mit von der Politik entworfenen und beschlossenen Gesetzen sowie mit der Entwicklung und Evaluation von Hochschulbildung. Aktuell zählen hierzu der Dauerbrenner Studiengebühren, das Hochschulfreiheitsgesetz und der Bologna-Prozess (hierzu gehört auch die Umstellung auf Bachelor und Master). Diese gilt es zu analysieren, Kritik und Alternativen zu formulieren, um dann aktiv werden zu können. Auch die Stärkung der Verfassten StudentInnenschaft liegt uns am Herzen.

E-Mail: hochschulpolitik@asta-fh-duesseldorf.de

Bildung ist ein hohes gesellschaftliches Gut. Umso kritikwürdiger ist es demnac, dass Bildung seitens der herrschenden Politik immer schwerer zugänglich gemacht wird. Der Bildungsetat in Deutschland befindet sich im unteren Drittel der OECD-Staaten, die fast ausschließlich aus Industrieländer bestehen.
Warum werden jungen Menschen Steine in den Weg gelegt, wenn es darum geht, ihre Zukunft zu gestalten?
Gute Bildung für eine Elite sowie Wirtschaftlichkeit scheinen mittlerweile wichtiger zu sein als das Wohl des Einzelnen und somit auch der Gesellschaft. Doch diese Entwicklung müssen wir nicht hinnehmen, sondern wir können uns dagegen wehren! Dieses kann geschehen, indem wir unsere Positionen durch Mitwirkung in den Hochschul- und Fachbereichsgremien einbringen und nach Kräften versuchen durchzusetzen. Aber auch durch Protestaktionen auf der Straße und andere Formen des Widerstandes. Bildung darf keine käufliche Ware und Hochschulen nicht in eine Art Wirtschaftsunternehmen umfunktioniert werden, wie es durch das Hochschulfreiheitsgesetz (HFG) geschieht.
Wir organisieren Proteste gegen derartige Gesetzgebungen und informieren die StudentInnen über die aktuelle Lage und deren Folgen. Bei der Auseinandersetzung mit hochschulpolitischen Inhalten und bei der Planung von Protestaktionen kooperieren wir mit anderen ASten aus NRW und anderen Bundesländern.
Natürlich informieren wir auch über den Stand der Einführung der Studiengebühren und geben- sollte eine Einführung an der FHD nicht verhindert werden können- Tipps zur Finanzierung dieser Gebühren und zu Sonderregelungen. Wir hoffen aber, dass es weiterhin nicht soweit kommt.
Genau Infos zum aktuellen Stand der Studiengebühren in NRW und bundesweit findet ihr auch unter: www.abs-bund.de
Stellungnahmen und Infos zum Hochschulfreiheitsgesetz und Bologna-Prozess unter: www.latnrw.de undwww.fzs.de