Frauenreferat

Frauen* und Männer* sind gleichberechtigt? Die weit verbreiteten Meinung es gäbe eine Gleichstellung zwischen Männern* und Frauen*, lässt sich leider bei genauerer Betrachtung der Realität nicht festigen. Beispielsweise verdienen Frauen* in den gleichen beruflichen Positionen immer noch weniger als Männer*, sie unterliegen immer noch starker Sexualisierung und werden stärker nach äußerlichen Merkmalen bewertet als es bei den Männern* der Fall ist. Auf einmal spielt die Frisur einer Politikerin, oder die Art sich zu kleiden eine größere Rolle als die inhaltliche Debatte, die sie führt. Auch wenn die Frauenbewegungen in den letzten Jahrzehnten einiges ins Rollen gebracht haben, ist es weiterhin notwendig an den Diskursen anzuschließen und diese auszuweiten. Nun gilt es nicht mehr nur nach der Frage der Gleichberechtigung zwischen Männer* und Frauen* zu schauen, sondern die Geschlechterfrage in ihrer sozialen Konstruktion zu hinterfragen und die Wirkungsmächtigkeit von fest gefahrenen Klischees und Vorurteilen aufzuarbeiten. Diskriminierung aufgrund eines zugeschriebenen Geschlechts existiert auch heute noch. Sexismus ist noch lange nicht aus der Welt geschafft. Das Frauen*-Referat richtet sich an alle Frauen* der Fachhochschule und deren Belange. Es ist für Beratung, Information und Austausch zuständig. Leider ist das Frauen*-Referat zurzeit nicht besetzt. Bis sich eine geeignete Referentin gefunden hat, könnt ihr euch mit allgemeinen Fragen an den AStA wenden. Die Mitwirkenden des AStA können euch an Personen und Gruppen weiterleiten, die euch in euren Fragestellungen weiterhelfen können. Auch wenn ihr selbst Interesse daran habt Veranstaltungen zu verwandten Themen zu organisieren könnt ihr euch gerne im AstA-Büro melden.

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Zu der Schreibweise:

Wir benutzen ein Sternchen bei den Wörtern wie Männer* und Frauen*, um auf die Konstruktion dieser Begriffe hinzuweisen. Wir gendern mit *, damit auch Menschen, welche sich weder mit der männlichen* noch der weiblichen* Form identifizieren können und/oder möchten, sichtbar gemacht werden.