Finanzen

Finanzen, Kohle, Knete, Patte…

Geld halt: Immer ein leidiges Thema – auch für uns. Bislang konnten wir zwar verhindern, dass an unserer Fachhochschule Studiengebühren eingeführt wurden (und wohl auch nicht mehr werden!) und damit ist der Betrag, den Ihr zum Semesteranfang bezahlen musstet deutlich geringer, als an anderen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Trotzdem sind 218,75 Euro natürlich viel Geld. Da stellt sich die Frage, wer bekommt eigentlich die Kohle und was passiert damit??!!

Also:

  • 73,20 Euro bekommt das StudentInnenwerk. Davon werden u.a. die Mensen und die Wohnheime betrieben
  • 98,76 Euro sind für das VRR-Semesterticket und 40,80 Euro für das NRW-Semesterticket plus Sozialfondsbeitrag von 0,51 Euro
  • 16,02 Euro gehen an den AStA (davon 1,00 Euro für den Notfonds und 0,51 Euro für Kinderbetreuung)


16,02 Euro für den AStA??!! Ganz schön viel Geld, oder??!!

Stimmt, aber dieses Geld wird ja wieder für StudentInnen ausgegeben. So finanzieren wir von dem AStA-Beitrag den Hochschulsport, Kindergärten, zahlreiche andere soziale Projekte und nicht zuletzt die studentische Vertretung innerhalb der Hochschule (Fachschaftsräte und AStA).

Die Aufgaben des Finanzreferates sind:

  • im laufenden Haushaltsjahr über Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen. Die Buchführung unterliegt der Prüfung durch den Landesrechnungshof, der jede einzelne Buchung auf seine sachliche und rechnerische Richtigkeit prüft. Die Hochschulverwaltung und das StudentInnenwerk unterliegen den gleichen Prüfungen.
  • nach dem abgelaufenen Haushaltsjahr den tatsächlichen Stand der Einnahmen und Ausgaben zu ermitteln und den Jahresabschluss zu erstellen.
  • darauf zu achten, dass für die einzelnen Aufgabenbereiche und Vorhaben des AStA immer genügend Mittel zur Verfügung stehen.
  • in Zusammenarbeit mit dem AStA-Vorsitz den Jahreshaushaltsplan zu erstellen, der übrigens ausgehängt wird (vor dem AStA-Büro und dem Fachschaftsrat 06), damit Ihr auch seht, was mit Eurem Geld gemacht wird.


Die Haushaltsführung erfolgt nach der “Verordnung über die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Studentenschaft der wissenschaftlichen Hochschulen und Fachhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen”. Mindestens zwei vom StudentInnenparlament gewählte KassenprüferInnen sollen dem Finanzreferat ständig auf die Finger schauen und die Kasse auf Richtigkeit prüfen. Die Entwürfe der Haushaltspläne und dessen Nachträge müssen, bevor sie vom StudentInnenparlament verabschiedet werden, dem Haushaltsausschuss (gewählt vom StudentInnenparlament) zur Stellungnahme vorgelegt werden.

Hört sich alles etwas kompliziert an, ist es auch!!! Also, bei Fragen, kommt vorbei, ich bin gerne bereit, diese zu beantworten.

Email: finanzen@asta-fh-duesseldorf.de

Alexander Stockhaus

(Finanzreferent)