Eröffnung: Erinnerungsort Alter Schlachthof der Hochschule Düsseldorf

„Mit einer Feier ist am Donnerstag der neue Gedenkort eröffnet worden. „Die Orte des Grauens sehen wir nicht mehr.“ Daher sei der neue Erinnerungsort, der am Donnerstag in der Viehhalle eröffnet wurde, ein „Gegenentwurf“ (Oded Horowitz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde). Zu sehen ist nun eine kleine Ausstellung mit Opfer-Biografien entlang der Rampen ins Untergeschoss sowie ein digitales Archiv, das auf zwei öffentlichen Rechnern zugänglich ist. In der Bibliothek selbst erinnern einige der ehemaligen Viehtröge daran, dass Menschen hier wie Vieh behandelt wurden. Erst war geplant, in der Halle nur eine Gedenktafel aufzuhängen, die an die Deportationen erinnern sollte. Den [Erinnerungsort] gab es nicht ohne Mühen. Burkhard Hirsch, Vorsitzender des Hochschulrates, setzte sich hartnäckig dafür ein, der AStA der FH ebenso.“ http://www.wz.de/…/juden-deportationen-es-begann-in-unserer… 2016-02-19 10.16.28

Foto: Prof. Dr. Fabian Virchow (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus), Dr. Joachim Schröder (Konzeptentwicklung, Erinnerungsort), Edith Bader-Devries, sie war als junges Mädchen im Alter von 7 Jahren mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert worden.

Düsseldorf – Theresienstadt. Gespräch mit der Zeitzeugin Edith Bader-Devries

Düsseldorf - Theresienstadt

26. Januar 2016 | 19:30 Uhr

Bibabuze | Aachener Straße 1 | Düsseldorf

Als kleines Mädchen von 6 Jahren wurde Edith Devries am 25. Juli 1942 zusammen mit ihren Eltern von Weeze nach Theresienstadt deportiert. Sie überlebten im Ghetto unter schrecklichen Bedingungen, viele andere Familienmitglieder wurden ermordet. Edith Bader-Devries ist eine der wenigen Überlebenden, die heute noch selbst berichten können.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Buchhandlung BiBaBuZe, dem AStA, dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus an der HS Düsseldorf und dem Erinnerungs- und Lernort Alter Schlachthof – mit freundlicher Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland.

Eintritt: frei

Konzert im Cafe Freiraum

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Samstag, 12. Dezember | 20:00 | Cafe Freiraum

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4 Jahre syrischer Bürgerkrieg

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3 Juli | Beginn: 19 Uhr
Butze | Weißenburgstraße 18 | Düsseldorf

Seit 4 Jahren tobt der Bürgerkrieg in Syrien, welcher als Teil des Arabischen Frühlings begann. Was als friedlicher Protest verschiedener gesellschaftlicher Gruppen startete, hat mittlerweile zu über 220.000 Toten und über 9 Millionen Menschen auf der Flucht geführt. Sowohl über die Gräueltaten des „Islamischen Staats“ als auch über die Angriffe der syrischen Armee auf die Zivilbevölkerung, beispielsweise durch Fassbomben, wird fast täglich berichtet. Der Konflikt ist aber aufgrund der Vielzahl an Konfliktakteur*innen schwer überschaubar. Die Journalistin und Aktivistin bei der Kampagne „Adobt a Revolution“ Hannah Wettig wird in ihrem Vortrag auf die aktuelle Situation in Syrien eingehen, außerdem auf die verschiedenen Akteur*innen und fort- schrittlichen Gruppen in diesem Konflikt. Sie wird dabei auch die Arbeit von „Adopt a Revolution“ vorstellen. Die Kampagne unterstützt „lokale Koordinationskomitees“, diese organisieren den friedlichen zivilgesellschaftlichen Widerstand in Syrien.

Hannah Wettig ist Journalistin, Sozialwissenschaftlerin und engagiert sich bei „Adopt a Revolution“. Sie arbeitet unter anderem zu Feminismus und der arabischen Welt. Mehrere Jahre  arbeitete sie in Kairo und Beirut als Journalistin.

Die Kampagne „Adopt a Revolution“ (adoptrevolution.org) wurde im Herbst 2011 von syrischen und deutschen Aktivist*innen gegründet, um den friedlichen Protest gegen Bashar Al-Assads Regime zu unterstützen.